Strophanthin
Der mögliche Sieg
über den Herzinfarkt. Die Fehlbeurteilung eines
außergewöhnlichen Medikaments.
von Rolf-Jürgen Petry
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Gebundene
Ausgabe - 280 Seiten
Florilegium Verlag
Erscheinungsdatum: April 2003
Auflage: 1ISBN:
3-00-010149-7 |
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Kurzbeschreibung
Gibt es ein "Wundermittel" ?
Penicillin bei Infektionen
oder Insulin bei Diabetes haben eine so große Wirksamkeit, daß bei diesen die
Bezeichnung "Wundermittel" keinen allzu großen Widerspruch hervorrufen dürfte.
Aber wie sieht es aus beim Herzinfarkt, seit Jahrzehnten die häufigste
Einzel-Todesursache ? Hier wird seit langem mit immensem Aufwand nach einer Lösung
gesucht - ohne wesentlichen Erfolg.
Doch könnte es sein, daß
es auch gegen den Herzinfarkt, bzw. für das Herz ein "Wundermittel" gibt ? Und
dies ebenso bereits seit mehreren Jahrzehnten ? Wenn man ein "Wundermittel" so
definiert, daß es fast 100-prozentig wirksam ist, und dies ohne nennenswerte
Nebenwirkungen, dann gibt es auch beim Herzinfarkt ein "Wundermittel", worüber
endlich ein - in über fünfjähriger Arbeit entstandenes - Buch vorliegt, welches
umfassend und detailliert über das möglicherweise wichtigste weitgehend unbekannte
Medikament der Medizingeschichte informiert:
Mit einer wissenschaftlich
genauen und gleichzeitig allgemeinverständlichen Darstellung der vielzähligen Fakten
(mehrfach lektoriert, darunter von Prof. Hans Schaefer, dem jahrzehntelang führenden
deutschen Physiologen, und einem befreundeten Arzt, über 1380 Quellenangaben) gelingt es
dem Autor, dem Leser - mit oder ohne medizinische Vorbildung - ein spannendes und auf den
ersten Blick unglaublich erscheinendes Thema zu erschließen: Strophanthin, eine
pflanzliche Substanz, die vor kurzem als körpereigenes Hormon identifiziert wurde,
verhindert Angina pectoris und Herzinfarkt nachweislich zu fast 100 Prozent, und dies ohne
nennenswerte Nebenwirkungen und ohne besonders teuer zu sein. Es wird jedoch von der
offiziellen Medizin trotz überwältigend beeindruckender Dokumentation mit nicht
stichhaltigen Argumenten fehlbeurteilt und abgelehnt. Das Buch präsentiert Dutzende von
Studien zu den hervorragenden Therapie-Erfolgen und pharmako- dynamischen Wirkungen aus
nunmehr 7 Jahrzehnten und widerlegt die Behauptung einer sehr geringen und schwankenden
Resorption über den Verdauungstrakt. Sogar der Wirkmechanismus des Strophanthins an den
Rezeptoren in der Zellwand entpuppt sich als ein anderer als offiziell angegeben. Auch die
Entdeckung des Strophanthins als neues Hormon wird ausführlich beschrieben, mitsamt den
damit verbundenen Kontroversen. Sowohl die lehrbuchgemäße Erklärung, wie ein
Herzinfarkt entstehen soll, als auch das alternative Erklärungsmodell, welches stets mit
dem Thema "Strophanthin" eng verknüpft wurde, werden kritisch betrachtet.
Die skandalöse Ablehnung
des Strophanthins durch führende Professoren wird in aller Offenheit, jedoch ohne Polemik
streng sachlich und detailliert dargestellt. Besonders die Vorfälle beim sog.
"Heidelberger Tribunal", bei dem Dr.med.Berthold Kern, der Entwickler der
oralen-Strophanthin-Therapie, als angeblicher Scharlatan gebrandmarkt wurde, sind eine
tragische Verirrung der Medizin-Geschichte.
Das orale Strophanthin
könnte ohne Zweifel DIE Lösung für eines der größten medizinischen Probleme sein und
birgt wahrscheinlich ein größeres Einsparpotential als alle sog. Gesundheitsreformen.
Trotz seiner ungewöhnlich
guten Therapie-Ergebnisse droht diesem außergewöhnlichen Medikament im Rahmen des vom
Gesetzgeber vorgeschriebenen Nachzulassungs-Verfahrens das Aus. Das Problem besteht darin,
daß seitens des Medizin-Establishments eine große klinische Doppelblind-Studie gefordert
wird, die den neuerdings immens gestiegenen Ansprüchen genügen würde: die Kosten liegen
bei ca. 10-15 Mio. Euro, was den Etat jedes mittelgroßen Pharma-Unternehmens sprengen
würde. Doch selbst ein großer Konzern würde diese Summe nicht aufbringen wollen für
diese Substanz ohne Patentschutz (seit 1904 im Gebrauch).