Anwendungsgebiete
Heutzutage findet die
Akupunktur auf Grund ihrer dort anerkannten Wirkungen vermutlich am häufigsten Anwendung
für Störungen der Muskeln und Knochen, das heißt im orthopädischen Bereich. Diese
Einschränkung bedingt aber nicht selten, dass Patienten mit Krankheiten wie Diabetes,
Hochdruck, Krebs oder dergleichen von den positiven Wirkungen einer Akupunkturbehandlung
profitieren können. Da in der orientalischen Medizin kein Unterschied zwischen seelischen
und physischen Krankheiten gemacht wird, kann diese Behandlungsform im Prinzip auch für
die Therapie seelischen Störungen eingesetzt werden.
Traditionell wird die
Moxibustion eher für chronische Krankheiten verwendet. Insbesondere erlaubt diese Technik
es des Patienten sich selbst zu behandeln. Dies ist ein bedeutender Aspekt bei einem
Prozess, bei dem Patienten (beziehungsweise potentielle Patienten = Personen die derzeit
noch nicht krank sind, vermutlich aber in absehbarer Zeit werden) lernen, der eigenen
Gesundheit gegenüber mehr Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen. Die moderne
Schulmedizin nimmt dem Patienten diese Verantwortung nur allzu oft aus den Händen, indem
sie diese in ihren hochtechnischen medizinischen Einrichtungen "be-handeln".
Und im Unterschied zur
genannten Schulmedizin muss Akupunktur eindeutig als ein HAND-WERK im Sinne des Wortes
aufgefasst werden, dass nur durch lange praktische Erfahrung und Übung
"ge-meistert" und nicht durch akademische Bemühungen (Kopfarbeit) ersetzt
werden kann.
Der Trend der Zeit geht
offenbar dahin, Akupunktur nur Ärzten zu erlauben. Dies lässt jedoch außer Acht, dass
den meisten Ärzten eben dieses spezielle handwerkliche Können fehlt, auch wenn sie
anderweitig ausreichende Fertigkeiten als Arzt haben mögen.
In der Hoffnung, eventuell
zur Beseitigung gewisser Unklarheiten oder Missverständnisse beigetragen zu haben -
Thomas Blasejewicz
Thomas' Acupuncture Clinic - www.einklang.com